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Vollständige Liste der Ansprechpartner der DLRG Ortsgruppe Immenstaad findest du hier .

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Bootswesen

Boote und damit Bootsführer werden überall dort eingesetzt, wo die DLRG den Wasserrettungsdienst durchführt. Ihre Aufgabe ist es, Erholungssuchende am, im und auf dem Wasser vor Gefahren zu schützen und sie im Notfall zu retten, bzw. ihre Boote zu bergen.

In der DLRG gibt es zwei Bootsführerscheine:
Bootsführerschein A ist für Binnengewässer und Bootsführerschein B für die See.

Obwohl man den Bodensee auch das "Schwäbische Meer" nennt, benötigt man zusätzlich zum amtlichen Bodenseeschifferpatent A nur den Bootsführerschein A um auf dem Bodensee Rettungsboote fahren zu dürfen. Daher wird auch nur dieser hier ausgebildet.

Die Ausbildung zum Bodensseschiffahrtspatent A machen die Bootsführer-Anwärter in Immenstaad auf dem DLRG-Rettungsboot Kippenhorn. Um Rettungsboote fahren zu dürfen ist auch der DLRG-Bootsführerschein A von Nöten, der alle zwei Jahre vom Bezirk ausgebildet wird.

Abzeichen

Deutsches Schnorcheltauchabzeichen

Das DSTA stellt die Vorstufe zur Gerätetauchausbildung dar. Ein sicherer Umgang mit der Grundausrüstung erweitert die Einsatzmöglichkeit des Rettungsschwimmers im Einsatzdienst und ermöglicht dem Schnorcheltaucher in der Freizeit sich mit dem entsprechenden Fachwissen gefahrlos im und unter Wasser zu bewegen.

Voraussetzungen

  • Mindestalter: 12 Jahre (Bei Minderjährigen ist die Einverständniserklärung der Erziehungsberechtigten erforderlich.)
  • Ärztliche Tauglichkeit (ersetzbar durch Selbsterklärung) (Tauchtauglichkeit unmittelbar vor Beginn der praktischen Ausbildung durch ärztliche Bescheinigung oder Formblatt 'Selbsterklärung zum Gesundheitszustand'.)
  • Ausbildung: Deutsches Rettungsschwimmabzeichen Bronze (151)

Theoretische Prüfungsleistungen

  • Die theoretische Prüfung erfolgt mittels bundeseinheitlicher Fragebögen und umfasst die Kenntnisse von: physikalische und physiologische Grundlagen des Schnorcheltauchens Bestandteile und Pflege der Grundausrüstung Verhalten von Schnorcheltauchern Demonstration und Erläuterung der wichtigsten Unterwasserzeichen (Pflichtzeichen)

Praktische Prüfungsleistungen

  • 600 m Flossenschwimmen ohne Zeitbegrenzung (je 200m Bauch-, Rücken- und Seitenlage)
  • 200 m Flossenschwimmen mit einer Flosse und Armbewegung
  • 30 m Streckentauchen ohne Startsprung
  • 30 Sekunden Zeittauchen (Festhalten erlaubt)
  • in mindestens 3 m Tiefe Taucherbrille abnehmen, wieder aufsetzen und ausblasen
  • dreimal innerhalb von einer Minute 3 m Tieftauchen
  • Kombinierte Übung: 50 m Flossenschwimmen in Bauchlage mit Armtätigkeit, einmal 3 bis 5 m Tieftauchen und Heraufholen eines 5 kg Tauchrings oder eines gleichartigen Gegenstandes, 50m Schleppen eines Partners 3 Minuten Durchführen der Herz-Lungen-Wiederbelebung (HLW)

Dokumente

Wasserretter

Die Fachausbildung soll von jedem Mitglied vor dem Einsatz im Wasserrettungsdienst durchlaufen werden und ist Voraussetzung für weitergehende Lehrgänge und Prüfungen.

Zielgruppe
Für interessierte Rettungsschwimmer ab einem Mindestalter von 12 Jahren, die im Wasserrettungsdienst tätig werden möchten.

Inhalte

  • Hand- und Trillerpfeifensignale
  • Flaggen- und Sicherheitszeichen
  • Einsatz auf dem Rettungsboot
  • Bestandteile der Tauchergrundausrüstung
  • Gewöhnung an die Umgebung im Freigewässer
  • Rettungsbrett oder Rettungskajak
  • Schwimmen in der Brandung

Voraussetzungen

  • Mindestalter: 16 Jahre
  • Mitgliedschaft in der DLRG
  • Ausbildung: Basisausbildung Einsatzdienste (401)
  • Ausbildung: Deutsches Rettungsschwimmabzeichen Silber (152)
  • Ausbildung: Modul - Umgang mit Rettungsgeräten und Überwachung von Wasserflächen (402)
  • Ausbildung: Modul - Schwimmen in fließenden Gewässern (403)
  • Ausbildung: Modul - Einsatz an Küstengewässern (404)
  • Ausbildung: Sanitätsausbildung A (331) oder Ausbildung: Sanitätsfortbildung (341) oder äquivalente medizinische Ausbildung gem. Bestimmungen (äquivalente medizinische Ausbildung gem. Bestimmungen) oder höherwertige medizinische Ausbildung gem. Bestimmungen (höherwertige medizinische Ausbildung gem. Bestimmungen)
  • Ärztliche Tauglichkeit (ersetzbar durch Selbsterklärung)

Theoretische Prüfungsleistungen

  • Theoretische Prüfung

Praktische Prüfungsleistungen

  • Einsatzübung
  • Kombinierte Übung im Freigewässer
  • Knotenkunde
  • run - swim - run im Freigewässer

Dokumente

Abzeichen

DLRG Bootsführerschein A

Der DLRG-Bootsführerschein A ist erforderlich für den gesamten Binnenbereich. Dieser umfasst die Bundes- und Landesgewässer sowie die in kommunaler oder privater Trägerschaft stehenden Wasserflächen.

Inhalte

  • Lehrgangseinstieg
  • Grundlagen
  • Verkehrsrechtliche Bestimmungen
  • Bootstechnik
  • Motorenkunde
  • Festmachen und Ankern
  • Sicherheit
  • DLRG Boote im Einsatz
  • Hilfeleistung bei besonderen Einsätzen
  • Slippen und Trailern

Voraussetzungen

  • Mitgliedschaft in der DLRG
  • Mindestalter: 18 Jahre
  • Mindestens 2 Jahre aktive Mitarbeit im Wasserrettungsdienst, davon mindestens 1 Jahr Bootsdienst (Mindestens 2 Jahre aktive Mitarbeit im Wasserrettungsdienst, davon mindestens 1 Jahr Bootsdienst)
  • Ausbildung: Deutsches Rettungsschwimmabzeichen Silber (152)
  • Ausbildung: Basisausbildung Einsatzdienste (401) oder Ausbildung: Wasserretter (411)
  • Ausbildung: Modul - Umgang mit Rettungsgeräten und Überwachung von Wasserflächen (402) oder Ausbildung: Wasserretter (411)
  • Ausbildung: Modul - Einsatz an Küstengewässern (404) oder Ausbildung: Wasserretter (411)
  • Ärztliche Tauglichkeit
  • Teilnahme an einem Vorbereitungslehrgang (Teilnahme an einem Vorbereitungslehrgang)
  • Mindestens 15 bescheinigte Fahrstunden (max. 2 Jahre zurückliegend, durch DLRG-Bootsführer bescheinigt) (Mindestens 15 bescheinigte Fahrstunden (max. 2 Jahre zurückliegend, durch DLRG-Bootsführer bescheinigt))

Theoretische Prüfungsleistungen

  • Amtlicher Teil gemäß Fragenkatalog für den amtlichen Sportbootführerschein mit dem Geltungsbereich Binnenschifffahrtsstraßen
  • DLRG-spezifischer Teil schriftlich

Praktische Prüfungsleistungen

  • Fahrpraxis
  • Seemannschaft
  • Motorenkunde
  • Knotenkunde
  • Umgang mit PSAgE

Dokumente

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